Dokumentation https://bw.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Dokumentationen. de Copyright Sun, 13 Jun 2021 03:12:19 +0200 Sun, 13 Jun 2021 03:12:19 +0200 TYPO3 Dokumentation https://bw.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg https://bw.rosalux.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere Dokumentationen. news-44403 Sat, 29 May 2021 14:56:00 +0200 Fest der Linken 2021 https://bw.rosalux.de/dokumentation/id/44403?cHash=230a35dbab9c57f42f160d172422e37f Auch 2021 gab es ein Fest der Linken, wegen Corona wieder online. news-44292 Mon, 17 May 2021 23:00:00 +0200 «Um die Ecke in die Welt» Schreiben fürs Kino https://bw.rosalux.de/dokumentation/id/44292?cHash=21d33dbe303e3360e002270f1d09669c Paul Werner Wagner im Gespräch mit dem Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase news-44288 Mon, 10 May 2021 15:23:00 +0200 Lesen gegen das Vergessen https://bw.rosalux.de/dokumentation/id/44288?cHash=201e672423faad414e25588c6f6c914d Lesung erinnert an die Bücherverbrennungen der Nazis «Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird.»
(Erich Kästner - Über das Verbrennen von Büchern)

Eine Veranstaltung der Fraktion DIE LINKE im Bundestag in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Wir wollen an Schriftstellerinnen und Schriftsteller erinnern, deren Bücher am 10. Mai 1933 in 22 deutschen Universitätsstädten – beginnend auf dem heutigen Bebelplatz in Berlin, wo diese Lesung für gewöhnlich stattfindet – öffentlich verbrannt wurden.
Das wollen wir nicht vergessen!

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news-44197 Tue, 27 Apr 2021 16:27:02 +0200 Das eine Prozent: Vermögen und Ungleichheit in Europa https://bw.rosalux.de/dokumentation/id/44197?cHash=35bfd0ca1516b06d477b39ba5ffe8869 Diskussion mit Thomas Piketty, Cansel Kiziltepe und Fabio De Masi Die Pandemie vertieft die ökonomische Ungleichheit. Während die weltweit reichsten 1.000 Miliardär*innen nur neun Monate brauchten, um die coronabedingten Verluste wieder wett zu machen, stehen große Teile der Bevölkerung unter Druck. Laut der Organisation Oxfam droht den Ärmsten weltweit ein verlorenes Jahrzehnt. Auch in Deutschland und Europa wird die Pandemie die Vermögenskonzentration verschärfen. Mit einer kürzlich vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung durchgerechneten Vermögensabgabe haben die Bundestagsfraktion der LINKEN und die Rosa Luxemburg Stiftung einen Impuls für die Verringerung der Vermögenskonzentration vorgelegt.

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news-44192 Tue, 27 Apr 2021 13:16:59 +0200 Faire Arbeit in Kunst und Kultur https://bw.rosalux.de/dokumentation/id/44192?cHash=660d770eb6d1980b0eb7624491f777b6 Online-Debatte: Kulturarbeit im Licht von Klasse und Krise Die Coronakrise erschüttert die Kulturbranche in ihrem Fundament. Es droht der Verlust kultureller Vielfalt und Infrastruktur und unzähliger beruflicher Existenzen vor allem von Soloselbständigen und Freiberufler:innen.

Wir ziehen Bilanz und fragen, was aus der Krise für den Kulturbereich zu lernen ist. Wie können linke Strategien und Maßnahmen aussehen, um Kulturarbeiter:innen besser sozial zu sichern? Wie soll Kulturarbeit im Jahr 2030 aussehen und wie kommen wir dorthin?

Lesen Sie auch den Veranstaltungsbericht bei ver.di:
Was tun für faire Arbeit in Kunst und Kultur?

Um Antworten zu entwickeln, diskutieren wir im Plenum und in drei Panels folgende Fragen:

  • Wie kann Kulturförderung im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Diversität und soziale Sicherung verbessert werden, damit kontinuierliches Arbeiten ermöglicht und der Produktionsdruck verringert wird?
  • Wie steht es um Organisationsformen der kreativen Klasse – und vor allem wie groß ist deren politische und gesellschaftliche Wirkmacht?
  • Wie lassen sich Distinktions- und Ausgrenzungsmechanismen im Kulturbetrieb überwinden zugunsten von mehr Diversität? Denn «Kultur für alle» braucht zwingend «Kultur von allen».

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

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news-44165 Wed, 14 Apr 2021 16:33:00 +0200 Der lange Weg zur Drohnenmacht https://bw.rosalux.de/dokumentation/id/44165?cHash=98a849d70be10530ea1d88e66cfde3df Wie können deutsche Kampfdrohnen gestoppt werden? Seit über zehn Jahren bereitet die Bundeswehr die Beschaffung bewaffneter Drohnen vor. Ab 2028 soll die «Eurodrohne»bereitstehen. Als «Überbrückungslösung» will die Bundeswehr ihre in Israel stationierten «Heron TP» bewaffnen. Parallel dazu steigt die Bundesregierung in die Entwicklung eines «zukünftigen Kampfflugzeugs» ein, das von autonomen Drohnenschwärmen begleitet werden soll.

Die Entscheidung zur Bewaffnung der israelischen Drohnen hatte die SPD in letzter Minute verschoben. Am 14. April 2021 spricht der Haushaltsausschuss des Bundestags über die Freigabe von Geldern für die Entwicklung der «Eurodrohne», die SPD-Führung hat angeblich breits ihre Zustimmung signalisiert. Im Sommer stehen dann vermutlich die Drohnenschwärme auf der Tagesordnung.

Für die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat Matthias Monroy die Studie «Unbemannte Systeme der Bundeswehr» über sämtliche Drohnen der Bundeswehr vorgelegt. Der Autor arbeitet heraus, wie Deutschland gleich mehrfach am Scheideweg zur Bewaffnung unbemannter Systeme steht. Mit der früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Ute Finckh-Krämer, die in der Partei als scharfe Kritikerin von Kampfdrohnen gilt, diskutieren wir Strategien gegen deren zunehmende Verbreitung. Es moderiert der Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen Norbert Schepers.

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news-44055 Wed, 31 Mar 2021 15:51:10 +0200 «Jenseits von Kohle und Stahl» https://bw.rosalux.de/dokumentation/id/44055?cHash=675cfc44aaf7f97565c0d8dcc0053617 Sozialgeschichte der Arbeit und Transformation der Industriegesellschaft: Veranstaltungsbericht und Videodokumentation Lutz Raphael, Sozialhistoriker und Professur für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier, charakterisiert sein/e wissenschaftsgeschichtliche Verortung und Herkommen in pointiert knapper Form als Mischung aus den Positionen des britischen Sozialhistorikers E.P. Thompson («The Making of the English Working Class») und des französischen Soziologen Pierre Bourdieu («La Distinction. Critique sociale du jugement»/ «Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft»).

Lutz Raphael, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier, behandelt in seinem 2019 veröffentlichten Band «Jenseits von Kohle und Stahl. Eine Gesellschaftsgeschichte Westeuropas nach dem Boom» die Geschichte der Deindustrialisierung bzw. des Umbaus der Industrie- und Dienstleistungsgesellschaften in Großbritannien, Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland im Zeitraum von 1970 bis 2000. Darüber hinaus widmet er sich auch Fragen des Stellenwertes industrieller und manueller Arbeit und der Arbeiter*innenschaft im Kapitalismus, so etwa 2020 in seinem Beitrag «Arbeit im Kapitalismus» in der Zeitschrift «Arbeit – Bewegung – Geschichte» . 

In seinem Vortrag über die Entwicklung in Großbritannien, Frankreich und Deutschland zwischen 1970 und 2000 widmete er sich im ersten Schritt der «politischen Ökonomie der Deindustrialisierung», die er mit Beschäftigungskrisen infolge der «dritten industriellen Revolution», einer Neuverteilung industrieller Produktionsstandorte, einem Rückzug des Interventionsstaates und dem Durchbruch des Finanzmarktkapitalismus charakterisierte. Der «Abschied von Klassen und festen Sozialstrukturen» wurde in der behandelten Zeit vielfach als Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft beschrieben, in der die Arbeiter*innen gewissermaßen unsichtbar (gemacht) wurden. In der Folge geriet die Sozial- und Industriebürgerschaft unter Druck, was sich im Abbau lohnbasierter Sozialleistungen zeigte, aber auch in einer Krise der kollektiven Partizipation in der Arbeitswelt.

Im vierten Teil seiner Ausführungen («Facharbeit und Bildungskapital») ging Raphael auf die Neuverteilung von Wissen, Kompetenzen und somit auch Einfluss in der «dritten industriellen Revolution» ein. Dabei zeigten sich aber erhebliche Unterschiede zwischen den drei untersuchten Gesellschaften, in denen die je nationalen Bildungssysteme «Filter und Chancenverteiler» gewesen seien. In Deutschland habe das duale System sich als eine teilweise erfolgreiche Sperre gegen die Entwertung beruflicher Qualifikationen erwiesen. Die Betriebe hätten in dieser Phase sowohl als «Sicherheitsinseln» als auch als «Arbeitshäuser» gewirkt, indem einerseits eine stärkere Anerkennung durch eine soziale Mobilisierung festzustellen sei, was auch mit Kooperations- und Co-Management-Formen einhergehen konnte, andererseits «seelenlose Arbeitshäuser» ein wachsendes Konkurrenzwirken verdeutlichten. Die Großbetriebsstätte als Arbeitsort, ein wesentlicher Ort auch der Organisationskraft der Arbeiterbewegung, verlor schrittweise an Bedeutung. Daraus ergab sich auch eine gewisse «Peripherisierung der deindustralisierten Sozialräume». Deren Kennzeichen waren industrielle Brachen und Krisenregionen und eine «Krise der Vorstädte», denen eine industrielle Weiterentwicklung eher in bisherigen Randlagen und auch eine entsprechende Verlagerung der industriellen Beschäftigten in «suburbane Randzonen» gegenüberstand.

Abschließend stellte Raphael fünf zusammenfassende Thesen auf. Der «Fahrstuhleffekt» sei an ein Ende gekommen, statt des Versprechens auf einen allgemeinen Aufstieg gab es sowohl Gewinner*innen als auch viele Verlierer*innen. Betriebe und Unternehmen hatten Spielräume und nutzen sie unterschiedlich, von einer vollkommen einheitlichen und unausweichlichen Entwicklung von «Globalisierung» und «Deindustrialisierung» könne nicht gesprochen werden. Arbeits- und Sozialrecht behielten eine erhebliche Rolle und entwickelten sich keineswegs in eine Richtung aufeinander zu, sondern unterschieden sich erheblich. Demgegenüber sei eine «Ausweitung der Eigentümergesellschaft» in allen drei Gesellschaften festzustellen, wenngleich auf einem individuell vielfach sehr bescheidenen Niveau. Kaum eine Maßnahme der aggressiven Deregulierungs- und Deindustrialisierungspolitik der Regierung Thatcher (1979 bis 1990) war so populär wie der Verkauf der kommunalen Wohnungsbestände an deren Mieter*innen. Im Ergebnisse stand eine «Atomisierung der classes populaires» (oder «working classes»).

Es handelte sich um eine gemeinsame Online-Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Redaktion der Zeitschrift «Arbeit-Bewegung-Geschichte».

Moderation: Dr. Florian Weis (Rosa-Luxemburg-Stiftung). Grußwort für die Redaktion der Zeitschrift «Arbeit-Bewegung-Geschichte»: Dr. Dietmar Lange

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news-44010 Thu, 25 Mar 2021 10:29:59 +0100 150 Jahre Pariser Kommune https://bw.rosalux.de/dokumentation/id/44010?cHash=ccd8d00a8ea4dfecc1fabbfdd4191126 Der Beginn einer neuen Welt? Am 18. März, dem 150. Jahrestag der Ausrufung der Pariser Kommune, führten die Fondation Gabriel Péri (Paris) und die Rosa-Luxemburg-Stiftung (Berlin) eine Online-Veranstaltung durch, auf der deutsche und französische Historiker*innen und Politiker*innen ihre Perspektiven auf das weltgeschichtliche Ereignis diskutierten. Die Erfahrungen und das Erbe der Kommune haben sich in die Geschichte der Arbeiterbewegung, aber auch in die jeweilige nationale Geschichte Frankreichs und Deutschlands eingeschrieben. Zwischen den drei Podien wurden Dokumente und künstlerische Beiträge gezeigt, die von der kulturellen Ausstrahlung dieses historischen Ereignisses zeugen, das heute allzu oft nur noch am Rande erwähnt wird.

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news-43994 Thu, 18 Mar 2021 17:50:00 +0100 Weichen stellen für den grenzüberschreitenden Schienenverkehr https://www.rosalux.eu/de/article/1901.weichen-stellen-f%C3%BCr-den-grenz%C3%BCberschreitenden-schienenverkehr.html Onlinekonferenz des Büros Brüssel mit der linken EP-Fraktion. news-43914 Sat, 06 Mar 2021 16:33:31 +0100 Rosa150 https://bw.rosalux.de/dokumentation/id/43914?cHash=090983165bd732d7598d518ea8231ad1 Eine Ermutigung in Zeiten der Pandemie und anderer Katastrophen – Festival, 4. und 5. März 2021 Am 4. und 5. März 2021 begehen wir den 150. Geburtstag unserer Namenspatronin. Rosa Luxemburg war Sozialistin, Ökonomin, selbstbestimmte Frau, poetische Briefschreiberin und passionierte Naturliebhaberin. Sie war vieles – und noch viel mehr wurde nach ihrer Ermordung auf sie projiziert.

Ihren Geburtstag feiern wir! Langsam legen wir ihr Werk frei, wir verfolgen Spuren ihres Lebens und wie sich ihr Bild in der Geschichte änderte, mit viel Debatte, Live-Talks, neu entdeckten Briefen, Reportagen und künstlerischen Beiträgen. Den Umständen entsprechend wird das Programm digital ausgestrahlt.

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