Nachricht | Erinnerungspolitik / Antifaschismus Machtübertragung an Hitler am 30. Januar 1933

Veranstaltungen zum Gedenken an den 90. Jahrestag

Am 30. Januar 2023 jährt sich zum 90. Mal die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler.

Wenn man nicht behaupten will, dass die NS-Herrschaft «schicksalhaft» über Deutschland gekommen sei, dann muss man sich zentrale Fragen beantworten: Wie konnte es dazu kommen? Was waren die politischen Voraussetzungen dieser Machtübernahme? Wer hat sie gewollt, wer hat sich ihr widersetzt und wie wurde sie herbeigeführt? Was war ihr Zweck und welche Ziele wurden damit verfolgt?

In einer Veranstaltungsreihe zum 90. Jahrestag der Machtübertragung an Hitler und die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 wollen wir uns mit diesen Fragen beschäftigen. Wir wollen uns damit auseinandersetzen, wie sich diese Machtübertragung vor Ort in Stuttgart vollzogen hat. Unser Bestreben ist es aber auch, an den Widerstand gegen die NS-Diktatur erinnern, an mutige Menschen, die sich dem Terror widersetzten sowie an die politische Organisierung dieses Widerstands.

Mit den Verantaltungen wollen wir analysieren, welche Wege in die NS-Diktatur führten und welche Weichenstellungen verpasst wurden, um diese zu verhindern. Es soll denjenigen, die sich der Etablierung von Diktatur und Terror in den Weg stellten und unter Einsatz ihres Lebens gegen diese kämpften, ein ehrendes Andenken bewahrt werden. Und es ist unser Ziel, Mut zu machen, sich auch heute gegen Unrecht und Unterdrückung und für die Menschenrechte einzusetzen.

Die Veranstaltungsreihe bzw. einzelne Veranstaltungen werden getragen von: Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, DGB Stadtverband Stuttgart, VVN-BdA Baden-Württemberg, VVN-BdA Stuttgart, VVN-BdA Rems-Murr, VVN-BdA Ludwigsburg, Demokratisches Zentrum Ludwigsburg, Forum Politik in der Manufaktur Schorndorf