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29. Januar 2018: Diskussion/Vortrag : Jüdische Frauen im Widerstand gegen Nationalsozialismus

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Kupferbau, Hörsaal 24
Hölderlinstraße 5
72074 Tübingen

Zeit
29.01.2018, 20:00 - 22:00 Uhr
Themenbereiche
Erinnerungspolitik / Antifaschismus
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Diskussion/Vortrag mit der Journalistin und Buchautorin Ingrid Strobl

Von der Rettung jüdischer Kinder bis zur «Liquidierung» von Gestapospitzeln, von der Herstellung falscher Papiere bis zum Transport von Waffen und Informationen: Von Frankreich bis Polen engagierten sich jüdische Frauen aktiv im Widerstand gegen die deutsche Besatzung und »Endlösung«. In einer vergleichenden Studie hat Ingrid Strobl erstmals die Beteiligung jüdischer Frauen am Widerstand im von den Deutschen besetzten Europa untersucht. Anhand von Archivmaterial, Briefen und Tagebüchern und der knapp sechzig ausführlichen Interviews, die sie mit ehemaligen jüdischen Widerstandskämpferinnen aus ganz Europa geführt hat, erhellt sie ein bislang verborgenes Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und der Shoa.

In der Veranstaltung stellt Ingrid Strobl ihre Erkenntnisse zu einem wichtigen, oft vergessenen Kapitel, der Geschichte des antifaschistischen Widerstands vor.

Ingrid Strobl (* 1952 in Innsbruck) ist Journalistin, Buchautorin und freie Autorin. Bücher zum Thema u.a. «Die Angst kam erst danach Jüdische Frauen im Widerstand in Europa 1939 - 1945»;  «Das Feld des Vergessens. Jüdischer Widerstand und deutsche ‹Vergangenheitsbewältigung›».

Veranstaltung in Kooperation mit der Antifa Reutlingen Tübingen.

Standort

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