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16. Oktober 2024: Film : «Sie kann ja nichts für ihren Vater» - Eine Begegnung zwischen Täter- und Opferkind

Film von Hermann G. Abmayr & Gespräch mit Ingrid Hagenlocher-Riewe

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Zehntscheuer Münsingen
Zehntscheuerweg 11
72525 Münsingen

Zeit
16.10.2024, 18:00 - 20:00 Uhr
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Zwei Frauen begegnen sich im «Hotel Silber», der ehemaligen Gestapo-Zentrale für Württemberg: Wilfriede Heß, die Tochter der Nazi-Gegnerin Gertrud Lutz. Und Ingrid Hagenlocher-Riewe, die Tochter des Gestapo-Beamten Alfred Hagenlocher. Hagenlocher war mitverantwortlich für die Ermordung von Gertrud Lutz Ende 1944 im Konzentrationslager Dachau. Ihre Tochter Wilfriede war damals zwei Jahre alt, die Tochter des NS-Täters Hagenlocher nur wenig älter.

Der Filmemacher Hermann G. Abmayr begleitete die beiden Frauen 2019 mit der Kamera. Entstanden ist eine beeindruckende Dokumentation dieser Begegnung.

Im Anschluss an den Film spricht Hermann G. Abmayr mit Ingrid Hagenlocher-Riewe über das Leben ihres Vaters, seine Karriere in der NS-Zeit, seinen Umgang mit der Vergangenheit und seine «zweite Karriere» als Künstler und Kulturmanager. Er war u. a. Präsident der Hans Thoma-Gesellschaft in Reutlingen und Leiter der Städtischen Galerie Albstadt.

Trailer zum Film: «‹Sie kann ja nichts für ihren Vater› - Eine Begegnung zwischen Täter- und Opferkind»


Veranstalter: ver.di Ortsverein Reutlingen, Stadt Münsingen, Haus der Geschichte Baden-Württemberg & Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Telefon: +49 711 99797090

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