14. Oktober 2020 Diskussion/Vortrag Die Systemkrise des westlichen Kapitalismus

Und warum er noch mehr Kriege will

Information

Veranstaltungsort

Clara-Zetkin-Haus
Gorch-Fock-Str. 26
70619 Stuttgart

Zeit

14.10.2020, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Globalisierung, Krieg / Frieden

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Vortrag/Diskussion mit Dr. Werner Rügemer, Autor des Buchs «Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts» und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von attac Deutschland

Der US-geführte Kapitalismus des Westens ist durch die neuen Kapitalorganisatoren wie BlackRock & Co in die «Hyper-Globalisierung» manövriert worden: Die Mehrheits-Bevölkerungen werden durch sinkende Arbeitseinkommen und Renten, steigende Mieten und Mobilitätskosten in die Verarmung und Entrechtung getrieben, während die Gewinne und rechtlichen Sicherheiten der kapitalistischen Privateigentümer explodieren. Gleichzeitig haben die bisher regierenden «Volks»parteien ihre Versprechungen auf allgemeinen Wohlstand gebrochen und verfügen nur noch über eine geringe Regierungsfähigkeit. Und gleichzeitig zeigt der schnelle Aufstieg der Volksrepublik China zur größten Volkswirtschaft eine erfolgreichere, nachhaltigere Entwicklungslogik, die zudem auf allen Kontinenten an Ansehen gewonnen hat. Für die bedrohten Eliten des Westens sind neue Feindbilder - vor allem China, Russland, aber auch Kuba, Venezuela und Bolivien - und die Vorbereitung neuer Kriege ein Ausweg.

Werner Rügemer ist freier Autor und Publizist. Er lebt in Köln. Zuletzt erschien von ihm das Buch «Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts» (PapyRossa Verlag 2018).

Veranstaltung in Kooperation mit dem Clara-Zetkin-Haus

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