Beschreibung
Ein sicheres und bezahlbares Zuhause ist die Grundlage für ein gutes Leben. Doch für immer mehr Menschen wird genau das zur Ausnahme. Die Angebotsmieten sind laut einer Kleinen Anfrage der Linken im Bundestag von 2010 bis 2024 um 75,2 % gestiegen. Für viele Haushalte bedeutet das: Über 30 % des Einkommens fließen allein in die Miete. Gleichzeitig erleben wir einen Rekord bei Zwangsräumungen, während tausende Wohnungen leer stehen – oft aus spekulativen Gründen. Auch im reichen Baden-Württemberg spitzt sich die Wohnungskrise dramatisch zu.
Was läuft schief auf dem Wohnungsmarkt im Südwesten? Und vor allem: Was kann die Politik dagegen tun?
Diesen Fragen widmen wir uns gemeinsam mit spannenden Gästen:
- Johanna Betz, Stadtgeografin aus Frankfurt, stellt zentrale Ergebnisse ihrer neuen Studie zum Wohnungsmarkt in Baden-Württemberg vor und diskutiert, wie politische Eingriffe aussehen können.
- Sahra Mirow, Bundestagsabgeordnete aus Heidelberg (Die Linke), Sprecherin für Soziales Wohnen und Landesvorsitzende der Linken Baden-Württemberg, ordnet die Lage wohnungspolitisch ein.
- Sören Michelsburg, vom Mieterverein Heidelberg und Umgebung e. V. sowie Mitglied der SPD, bringt die Perspektive der Mieter*innen und der Beratungspraxis ein.
Doch wir schauen nicht nur auf staatliches Handeln. Gemeinsam mit Aktiven des Mietshäusersyndikats diskutieren wir, wie selbstorganisierte Hausprojekte sich dem profitorientierten Wohnungsmarkt entgegenstellen und eine alternative Form des Wohnens schaffen.
📍 Ort: Aula des Collegium Academicum (Marie-Clauss-Str. 3, Heidelberg)
🕖 Zeit: Dienstag, 20.01., 19 Uhr
Für Essen und Getränke ist gesorgt.
Wir freuen uns auf dich und auf eine lebendige Diskussion!
Standort
Kontakt
Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg
E-Mail: gf@rosalux-bw.org
Telefon: +49 711 99797090