Aktuelle Nachrichten https://bw.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. de Copyright Wed, 06 Jul 2022 17:54:11 +0200 Wed, 06 Jul 2022 17:54:11 +0200 TYPO3 Aktuelle Nachrichten https://bw.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg https://bw.rosalux.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. news-46632 Wed, 08 Jun 2022 13:24:18 +0200 2. Juli 2022: Tagung «Spurwechsel» https://bw.rosalux.de/news/id/46632 Wir möchten Sie auf eine Tagung der Rosa Luxemburg Stiftung am Sa., 2. Juli in Stuttgart aufmerksam machen. Unter dem Titel «Spurwechsel – Gerechte Mobilitätswende, Sicherung von Arbeitsplätzen & alternative Produktion in Baden-Württemberg» diskutieren wir einen Tag lang mit Vertreter*innen aus Betreiben & Gewerkschaften, Klimabewegung, Umwelt- und Sozialverbänden, Kommunalpolitik und Wissenschaft. Eine Anmeldung ist per Mail möglich unter: bawue@rosalux.org

Wie der Titel schon sagt, geht es um die Mobilitätswende, bei der wir insbesondere drei Aspekte diskutieren wollen:

  •  «Was passiert mit den Industriejobs?», in einer Autoregion wie BW? Welche Chancen liegen unter anderem im Ausbau der Industrie-Produktion für den ÖPNV?
  • Und damit verbunden: wie kann der klimapolitisch nötige Umbau des Mobilitätssystems und der hierzu nötige Ausbau des ÖPNV, aber auch ein Umsteuern in raumplanerischer Hinsicht (Stichwort: Stadt der kurzen Wege) aussehen?
  • Und nicht zuletzt drittens: welche zivilgesellschaftlichen Bündnisse sind möglich und nötig, um eine so tiefgehende Umgestaltung auf den Weg zu bringen? Welche Rolle könnte dabei wirtschaftsdemokratische Ansätze, wie z.B. regionale Wirtschafts- und Transformationsräte, spielen? Wir folgen hier unter anderem einem Impuls von IG-Metall Vorstandsmitglied, Hans Jürgen Urban, der es vor kurzem in einem Interview in der Wochenzeitung ‚der Freitag‘ auf den Punkt gebracht hat: «Ja, wir denken an Transformationsräte vor Ort, wo Leute zusammenkommen und diskutieren, wie die Transformation in ihrer Region aussehen sollte. Was wäre nötig, um den ÖPNV auszubauen, welche Ansiedlungen, auch industrielle, sind gewünscht und wie sind Umweltinitiativen und Belegschaften einzubinden? Unternehmensentscheidungen, die das Leben ganzer Regionen prägen, müssen sich gesellschaftlich rechtfertigen.»
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news-46600 Mon, 30 May 2022 14:20:03 +0200 Georg Elser: «Ich habe den Krieg verhindern wollen» https://bw.rosalux.de/news/id/46600 Ausstellung, Film & Besuch des Georg-Elser-Museums Am 8. November 1939 verübte der Schreiner Johann Georg Elser aus Königsbronn einen Bombenanschlag auf Adolf Hitler. Er wollte ihn töten, um ein «noch größeres Blutvergießen» zu verhindern. EineWanderausstellung zeigt die politisch-moralische Motivation Elsers und seinen aktiven Widerstand gegen den Hitler-Faschismus. Insgesamt 29 Ausstellungsfahnen stellen sein Leben, die Hintergründe zum Bombenanschlag sowie die anschließenden Vernehmungen durch die Gestapo dar.

  • Die Ausstellung kann vom 23.6. bis 8.7.2022 in der Manufaktur Schorndorf während der Öffnungszeiten besucht werden.
  • Ausstellungseröffnung am 23.6.2022, um 19.30 Uhr: Dia-Vortrag von Hellmut G. Haasis, Elser-Biograph, Historiker und Schriftsteller: Eine Einführung In Elsers Persönlichkeit, politische Vorstellungen und seine Tat gegen Hitler.
  • 28.6.2022, 19 Uhr: Spielfilm «Elser», 2015. Kino Kleine Fluchten im Club Manufaktur
  • 26.6.2022: Besuch des Georg-Elser-Museums Königsbronn; Führung mit Museumsleiter Joachim Ziller.

Veranstaltung in Kooperation mit dem Club Manufaktur in Schorndorf und den Naturfreunden Schorndorf

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news-46472 Fri, 20 May 2022 08:54:00 +0200 Kommunalpolitik im Ländlichen Raum - Landwirtschaft, Gesundheit, Wohnen & Energie https://bw.rosalux.de/news/id/46472 Bildungsreise für kommunalpolitisch Aktive und Interessierte aus Baden-Württemberg news-46396 Tue, 10 May 2022 12:01:00 +0200 Reihe «60 Jahre Unabhängigkeit – und jetzt? https://bw.rosalux.de/news/id/46396 Ein kritischer Rückblick am Beispiel Algeriens» Der Unabhängigkeitstag vor 60 Jahren war für die Algerier/-innen der Tag aller Hoffnungen und verrücktesten Träume. Davon ist heute so gut wie nichts übrig geblieben. Vor dem Hintergrund kolonialer Geschichte und entlang konkreter Fakten suchen wir in dieser Veranstaltungsreihe nach plausiblen Erklärungen für diese enttäuschende Entwicklung.

Die Reihe «60 Jahre Unabhängigkeit – und jetzt? Ein kritischer Rückblick am Beispiel Algeriens» wird in Kooperation mit der Volkshochschule Tübingen und dem Sudhaus durchgeführt.

Die Termine im Überblick:

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news-45710 Thu, 05 May 2022 08:36:00 +0200 «Hier, um zu stHören» https://bw.rosalux.de/news/id/45710 Podcast-Reihe zur extremen Rechten im Nordosten Baden-Württembergs 4-teilige Podcast-Reihe «hier, um zu stHören»

«hier, um zu stHören» – das ist eine Podcast-Reihe der Recherche Nordwürttemberg zur extremen Rechten im Nordosten Baden-Württemberg. Zu Neonazis und Rassisten im Hohenlohekreis, im Main-Tauber-Kreis, im Neckar-Odenwald-Kreis und im Landkreis Schwäbisch Hall. Die Podcast-Reihe ist in Kooperation mit dem Freien Radio StHörfunk und mit finanzieller Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg entstanden.

  • 19.01.2022 – Folge 1: Rassismus & Rechtsterror

    Am 19. Januar 2017, vor fünf Jahren, zündeten Neonazis aus rassistischen Motiven eine Asylunterkunft in Neuenstein an. Bereits wenige Wochen zuvor wurde eine Unterkunft in Pfedelbach in Brand gesetzt. Die erste Folge nimmt die Brandanschläge im Hohenlohekreis zum Anlass, um über Rassismus und Rechtsterror in der Region zu sprechen. In der Folge kommen die Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke und Klaus Mayer, der zum Zeitpunkt der Brandanschläge im Arbeitskreis Asyl der Gemeinde Pfedelbach aktiv war, zu Wort.

    Die Folge läuft im Mittagsmagazin «StHörmelder» (Mittwoch, 19. Januar 2022, 12 Uhr) des Freien Radio StHörfunk (Livestream unter: www.sthoerfunk.de/sf-player.php) und ist nach der Ausstrahlung dauerhaft und kostenlos in der Mediathek des Radios verfügbar (www.sthoerfunk.de/mediathek/).
  • 09.05.2022, 16 Uhr - Folge 2: Antisemitismus & NS-Relativierung

    Am 09. Mai 1921, vor 101 Jahren, wurde Sophie Scholl in Forchtenberg (Hohenlohekreis) geboren. Das «Querdenken»-Milieu instrumentalisiert die NS-Widerstandskämpferin, um den Widerstand gegen die Corona-Schutzmaßnahmen mit dem Widerstand gegen die NS-Diktatur gleichzusetzen. Das war nicht zuletzt in Forchtenberg zu beobachten. Die zweite Folge nimmt den Geburtstag Sophie Scholls zum Anlass, um über Antisemitismus und NS-Relativierungen in der Region zu sprechen. In der Folge kommen Laura Cazés («Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland») und Holger Bruhn, der im August 2020 den Protest gegen eine «Querdenken»-Kundgebung in Forchtenberg besuchte, zu Wort.

    Die Folge läuft im «StHörfleck» (Montag, 09. Mai 2022, 16 Uhr) des Freien Radio StHörfunk (Livestream unter: www.sthoerfunk.de/sf-player.php) und ist nach der Ausstrahlung dauerhaft und kostenlos in der Mediathek des Radios verfügbar (www.sthoerfunk.de/mediathek/).
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news-45792 Wed, 02 Mar 2022 10:56:00 +0100 Politikakademie für junge Aktive. Veränderung beginnt vor Ort https://bw.rosalux.de/news/id/45792 Ein Kurs über Theorie und Praxis linker Politik mit kommunalpolitischem Praxisschwerpunkt Es sind noch einige wenige Frauenplätze verfügbar. Für weibliche Bewerberinnen wurde der Bewerbungsschluss bis zum 27. Mai 2022 verlängert!

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news-44774 Thu, 05 Aug 2021 11:18:40 +0200 Ludwig Pfau zum 200. Geburtstag https://bw.rosalux.de/news/id/44774 Kabarett, Musik - Vortrag & Diskussion am 19.09. im Waldheim Gaisburg Ludwig Pfau (25. 08. 1821, Heilbronn bis 12. 04. 1894, Stuttgart) kann man erstaunlich viele Etikette anheften: Publizist, Kämpfer für Demokratie in der 48er-Revolution, Liberaler, Sozialist, Kunsttheoretiker, Religionskritiker, kultureller Vermittler zwischen Frankreich und Deutschland. Mit dem vorliegenden Programm würdigt die Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg Ludwig Pfau zu seinem 200. Geburtstag. Das Programm will sowohl die satirisch-literarischen Qualitäten Pfaus, als auch seiner Rolle als Politiker gerecht werden. Wir freuen uns auf ihren Besuch und bittem um verbindliche Anmeldung unter: bawue@rosalux.org. Unabhängig von der aktuellen Inzidenz bitten wir sie Impfzertifikat, Genesenenzertifikat oder eine Testbescheinigung (3G) mitzuführen.

  • 11:00 — «PFAUereien» LITERARISCH-KABARETTISTISCHE MATTINEE
    MIT ERHARD JÖST& DEN GAUwahnen

    Zwar lebte Pfau zu einer Zeit, als das Kabarett noch nicht «erfunden» war, aber freilich gab es bereits vor der Gründung der Kleinkunstbühnen satirische Dichtung — und Literaten, die deren Formen und Stilmittel meisterhaft beherrschten.Einer davon war Ludwig Pfau. Er schrieb mitreißende Gedichte, die auch von vielen Komponisten vertont worden sind. Vor allem sein «Badisches Wiegenlied», aber auch seine Verspottung des Herrn «Biedermeier» und des «Gottesgnadenfritz» fanden weite Verbreitung. Das Heilbronner Kabarett-Ensemble GAUwahnen um den Autor, Kabarettisten und Stadtrat Erhard Jöst hat mit einer Auswahl von Pfau-Gedichten ein unterhaltsames Programm zusammengestellt.
  • 13:00 — MITTAGSPAUSE
    Die neuen Pächter der Gaststätte im Waldheim, Maryam und Mehdi Seyed, bieten beste schwäbischen und internationalen Gerichte an...
  • 14:00 — DICHTER, REVOLUTIONÄR & FREIGEIST ...
    VORTRAG MIT HEINER JESTRABEK
    Heiner Jestrabek wird in seinem Impuls-Vortrag wesentliche Stationen des Lebenswegs und des politischen Wirkens von Ludwig Pfau im Überblick darstellen.  
    Heiner Jestrabek ist Sachbuch-Autor, Publizist und Vorstand des Humanistischen Freidenker-Verbands Ostwürttemberg.
  • 14:30 — ... ZWISCHEN LIBERALISMUS & SOZIALISMUS
    GESPRÄCHSRUNDE MIT ERHARD KORN, HEINER JESTRABEK & ERHARD JÖST
    In der anschließenden Diskussionsrunde werden die unterschiedlichen Aspekte von Pfaus politischen Ansichten historisch eingeordnet und auf aktuelle Fragestellungen bezogen. Der Revolutionär von 1848 war einer der wichtigsten Theoretiker der linken Demokratischen Volkspartei, aus der sowohl die soziale als auch die liberale demokratische Partei entstanden. Pfau wollte Demokratie mit einem genossenschaftlichen Sozialismus verbinden. Er verspottete Untertanengeist und preußischen Militarismus. Diese Traditionslinie des aufmüpfigen demokratischen Liberalismus in der Tradition der Aufklärung sollte nicht vergessen werden, wenn von Baden-Württemberg als dem «Stammland der Demokratie» gesprochen wird.             Erhard Korn ist Vorsitzender der Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg.

Veranstaltungsort: Waldheim Gaisburg, Obere Neue Halde 1, 79186 Stuttgart

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news-44541 Wed, 09 Jun 2021 12:00:00 +0200 Gefahrgut – Transporte auf dem Rhein 1933 https://bw.rosalux.de/news/id/44541 Antifaschistischer Widerstand auf Wasserwegen 1933 Brigitte und Gerhard Brändle (Karlsruhe) haben sich auf die Spuren des antifaschistischen Widerstands gegen die NS-Diktatur entlang des Rheins gemacht. In ihrem «Reise-Führer» haben sie den Rhein als Wasserweg des Widerstands erforscht und dokumentieren diesen. An einigen Stationen beschreibt der «Reise-Führer» auch die Rettung jüdischer Menschen bzw. deren selbstorganisierte Flucht aus Nazi-Deutschland.

Wir dokumentieren an dieser Stelle diese wichttige Arbeit zur Erinnerung an und Würdigung des antifaschistischen deutschen Widerstands 1933-1945 und wünsche ihr eine gute Verbreitung. Die Broschüre können sie durch Mausklick hier herunterladen.

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news-44263 Mon, 10 May 2021 09:59:20 +0200 150 Jahre Pariser Commune: Der erste Versuch einer sozialistischen Revolution https://bw.rosalux.de/news/id/44263 Livestream & Ausstellung im Willi-Bleicher-Haus Stuttgart <iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/jJry0v6Yoy4" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>

Festveranstaltung am 20. Mai um  17:00 Uhr im Livestream

Mit: Philipp Vollrath (DGB Stadtverband Stuttgart), Ralf Kröner (Vorstandsmitglied des Fördervereins Deutsch-Französischer Kultur in Stuttgart), Sabine Vogel (Rosa-Luxemburg-Stiftung Ba-Wü). Musikalische Umrahmung: Michael Hecht

Vor 150 Jahren, im März 1871, erlebte Paris die vierte Revolution in 82 Jahren. Aber diesmal war es anders. Die Revolution verlief zunächst friedlich und bestimmend war nicht das Bürgertum wie in den vorherigen Revolutionen, sondern kleine Handel- und Gewerbetreibende, Handwerker, Arbeiter und nicht zuletzt Arbeiterinnen. Zum ersten Mal traten Frauen auf die Bühne der Weltgeschichte, nicht nur für einen Augenblick, sondern sie blieben dort präsent.

Verschiedene Ursachen führten zum Aufstand: Paris hatte im deutsch-französischen Krieg erst schwer unter der Hungerblockade gelitten, dann unter dem Bombardement der deutschen Truppen. Anfang März 1871 hob die reaktionäre Nachkriegs-Regierung Thiers Erleichterungen für die Bewohner der gemarterten Hauptstadt auf, wie zum Beispiel die Stundung der Mieten. Und sie weigerte sich, den 300 000 Angehörigen der Pariser Nationalgarde den Sold auszuzahlen. Die Kommune beschloss dann viele Verbesserungen für die einfache Bevölkerung, wie den Erlass von fälligen Mieten, die Rückgabe von verpfändeten Gegenständen und die Abschaffung der Nachtarbeit für Bäckergesellen. Andere Dekrete waren grundsätzlicher Art, zum Beispiel die Trennung von Kirche und Staat, schließlich ein Dekret, nach dem von ihren Besitzern verlassene Fabriken vergesellschaftet werden sollten.

Aber gegen die Truppen der Regierung Thiers, die sich nach Versailles abgesetzt hatte und von der deutschen Besatzungsmacht unterstützt wurde, konnte sich die Kommune nicht halten. Das Ende nach 72 Tagen war schrecklich: In einem regelrechten Blutrausch wurden über 20 000 Kommunardinnen und Kommunarden niedergemetzelt und hingerichtet. Bis heute wird über die Bedeutung der Pariser Kommune gestritten: War sie Blaupause der Diktatur des Proletariats und damit für eine sozialistische Revolution, was Friedrich Engels vertrat? Oder war sie «bloß die Erhebung einer Stadt unter ausnahmsweisen Bedingungen», wie Karl Marx 10 Jahre danach an den holländischen Sozialisten Ferdinand Domela Nieuwenhuis schrieb?

Digitale Ausstellung «150 Jahre Pariser Commune. Der erste Versuch einer sozialistischen Revolution» hier. Die Ausstellung kann vor Ort im Willi-Bleicher-Haus Stuttgart (Bambussalon) noch bis zum 30. Juli 2021 (werktags von 08:00-20:00) besichtigt werden. Eine Literaturliste zur Ausstellung mit Bestellmöglichkeit findet sich hier.

Veranstaltung und Ausstellung in Kooperation mit dem DGB Stadtverband Stuttgart und dem Förderverein Deutsch-Französischer Kultur in Stuttgart

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