Aktuelle Nachrichten https://bw.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. de Copyright Wed, 15 Apr 2026 17:25:16 +0200 Wed, 15 Apr 2026 17:25:16 +0200 TYPO3 Aktuelle Nachrichten https://bw.rosalux.de/_assets/bcaf2df31b3031c02e4bdc5e5aed5a50/Images/Dist/Logos/logo_rss.jpg https://bw.rosalux.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere aktuellen Nachrichten. news-54579 Mon, 16 Mar 2026 18:35:04 +0100 Hilfloser Antifaschismus? Strategien der Hoffnung in Zeiten rechter Formierung https://bw.rosalux.de/news/id/54579 Die Theodor-Bergmann-Lectures 2026 finden am Samstag, 28. März 2026 in Stuttgart statt. Mit den jährlichen Theodor Bergmann Lectures erinnert die RLS BW an den im Juni 2017 in Stuttgart verstorbenen Genossen und Wissenschaftler und Ehrenvorsitzenden Theodor Bergmann. Die Lectures richten sich an einen Personenkreis, der an vertiefter Diskussion linker Zukunftsperspektiven interessiert ist, insbesondere an all jene Menschen, die frisch in linken Zusammenhängen aktiv geworden sind, in Gewerkschaften und sozialen Bewegungen, aber auch in Parteistrukturen und Vorständen. 

Die Theodor Bergmann Lectures 2026 wollen den scheinbar unaufhaltsamen Aufstieg gesellschaftlicher Strömungen erkunden, die mit Etiketten wie „Rechtspopulismus", „demokratischer Faschismus" oder „nationaler Autoritarismus" bezeichnet werden. Der neue Konservatismus nähert sich der neuen Rechten an und erweist sich dabei als resistent gegen den moralisierenden Vorwurf des „Faschismus". Schon 1967 hat Wolfgang Fritz Haug in seiner Analyse des „hilflosen Antifaschismus" darauf hingewiesen, dass Autoritarismus und Rassismus nicht eine Art Unfall oder ein Einbruch der Unmenschlichkeit von außen sind, sondern Tendenzen zu- und überspitzen, die in der bürgerlichen Gesellschaft bereits wirken. 

Parallel zur rechten Formierung vollzieht sich derzeit ein Rückbau sozialer, demokratischer, ökologischer und gesellschaftspolitischer Errungenschaften, der kaum auf Gegenwehr stößt. Jenseits der begrifflichen Diskussion stellt sich die Frage, woran die autoritäre Rechte anknüpfen kann: Warum tragen heute so viele Menschen diese Dynamiken mit? Und wie kann ein praktischer Antifaschismus aussehen, der jenseits von moralischen Werturteilen agiert? 

Am 23. März 2026 wird Wolfgang Fritz Haug 90 Jahre alt. Wir wollen mit ihm und anderen Expert*innen aus Wissenschaft und Publizistik über den Vormarsch von rechts und vorhandene Gegenstrategien diskutieren. Nach einer Analyse von Formierung und Erfolg der radikalen Rechten entlang der Konzepte „Faschisierung" und „autoritärer Kapitalismus" diskutieren die Referent*innen wirkungsvolle antifaschistische Strategien. 

09:30 Uhr | Einlass - Kaffee & Brezeln

10:00 Uhr | Begrüßung und Einführung – Erhard Korn (Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg) und Bernd Riexinger (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

10:15 Uhr | Erhard Korn: Wolf Haug. Eine Würdigung

10:30 Uhr | Wolfgang Fritz Haug: Faschisierung des Subjekts 

Der Vortrag fragt, wie Individuen zu Trägern der autoritären Mobilisierung werden können. Dabei untersucht er die in der kapitalistischen Ökonomie angelegte Unterscheidung von Höher- und Minderwertigkeit, von Aufstieg/Auslese und nicht verwertbarer Asozialität. Wie trägt diese „Wertigkeit" zur Rechtfertigung von Herrschaft, wie zur „Konstituierung und Mobilisierung von Menschen" bei, die nicht nur Instrumente einer von Eliten betriebenen autoritären Wende sind, sondern ihre Subjekte?

11:30 Uhr | Jan Rehmann: Faschisierungstendenzen in den USA

Ob es angemessen ist, die zweite Trump-Amtszeit als „Faschismus" oder „Faschisierung" zu verstehen, ist in der Literatur umstritten. Mit Bezug auf klassische Faschismustheorien soll versucht werden, Ähnlichkeiten und Unterschiede zu identifizieren. Wie funktioniert die Verbindung zwischen Big-Tech-Libertarismus und Rechts-Populismus und wo liegen die Widersprüche? Welche Rolle spielen die Philosophien des Akzelerationismus und des Posthumanismus? Warum wird die Macht zur Lüge und zum Hass als eine Befreiung erlebt?

12:30 Uhr | Mittagessen

13:30 Uhr | Frank Deppe: Autoritärer Kapitalismus

Demokratische Politikgestaltung scheint in den USA wie in Europa zunehmend im Rückzug und droht durch neue Formen autoritärer Herrschaft ersetzt zu werden, die sich noch im Rahmen der Verfassung bewegen, diese aber zur Sicherung nationaler Wettbewerbsfähigkeit zunehmend repressiv ausdeuten. Welche Rolle spielt hierfür der Aufschwung der politischen Rechten in den Kapitalmetropolen des Westens?

14:30 Uhr | Sebastian Friedrich: Radikalisiert, melonisiert, integriert? Die AfD im autoritären Kapitalismus – Konsequenzen für einen substanziellen Antifaschismus 

Die AfD bildet derzeit das organisatorische Zentrum einer rechtsradikalen Formierung. Nach aktuellem Stand verfolgt sie jedoch kein eigenständiges Hegemonieprojekt, sondern besitzt vielmehr das Potenzial, den rechten Flügel eines autoritären Kapitalismus zu bilden. Teile des politischen Establishments ebenso wie einzelne Akteure der Kapital-Seite spekulieren auf eine partielle Anpassung der AfD. Entsprechende Tendenzen einer „Melonisierung" lassen sich jenseits der großen Schlagzeilen bereits innerhalb der Partei beobachten. Der Vortrag geht der Frage nach, woher die gegenwärtige autoritäre Formierung rührt, welche Rolle die AfD darin einnimmt und vor welchen Herausforderungen die Gegenkräfte eines autoritären Kapitalismus stehen.

15:30 Uhr| Kaffeepause

15:45 – 17:00 Uhr | Podiumsdiskussion: Strategien der Hoffnung jenseits eines „hilflosen Antifaschismus"

Mit einem Beitrag von Anna Mehlis: Sozialismus von unten als antifaschistische Praxis

Wie kann einem hilflosen ein effektiver Antifaschismus entgegengesetzt werden, der über moralische Empörung hinausgeht und Ursachen des Rechtsrucks sowie kapitalistische Herrschaftsverhältnisse in den Blick nimmt? Ausgangspunkt des Vortrags sind empirische Untersuchungen zu unterschiedlichen Ansätzen einer Erneuerung emanzipatorischer, sozialistischer Politik von unten. Die untersuchten Fälle werden als Bausteine begriffen, die an den konkreten Lebensrealitäten im Hier und Jetzt ansetzten, über die herrschenden kapitalistischen Institutionen hinausweisen und Triebkräfte, Möglichkeitsräume und Ansatzpunkte für eine nachhaltig-sozialistische Gesellschaft liefern können. Der Vortrag diskutiert, wo sich darin Ansätze antifaschistischer Praxis finden und welche Schlüsse sich aus diesen Erfahrungen ziehen lassen.

Referent*innen:

  • Frank Deppe ist Professor em. für Politikwissenschaft. Zuletzt erschien von ihm „Zeitenwenden? Der ,neue‘ und der ,alte‘ Kalte Krieg" (VSA, 2023). Als Schüler von Wolfgang Abendroth ist er einer der prominentesten Vertreter der Marburger Schule in der Politikwissenschaft.
  • Wolfgang F. Haug, geboren am 23. März 1936 in Esslingen, marxistischer Philosoph und Verleger, 1959 – 2025 Gründer und Herausgeber der Zeitschrift Argument. Von 1979 bis 2001 Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin, wo er die berühmt gewordenen „Kapitalkurse" abhielt. Herausgeber der Gefängnishefte von Antonio Gramsci und des „Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus".
  • Sebastian Friedrich ist freier Journalist und Autor aus Hamburg (u.a. Panorama, DLF, Der Freitag, überrechts.de).
  • Anna Mehlis arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Jena mit den Schwerpunkten Arbeits- und Wirtschaftssoziologie. Sie ist Mitherausgeberin und -autorin von „Sozialismus von unten? Emanzipatorische Ansätze für das 21. Jahrhundert" (VSA 2025).
  • Jan Rehmann, Visiting Professor for Critical Theory and Social Analysis am Union Theological Seminary (New York) und Privatdozent an der FU-Berlin. Er ist Redakteur des Historisch-Kritischen Wőrterbuchs des Marxismus (HKWM) und Autor u.a. von Postmoderner Linksnietzscheanismus. Deleuze und Foucault – eine Dekonstruktion (Mangroven 2021).

Organisatorisches
Die Zahl der Teilnehmenden ist aus Platzgründen beschränkt. Daher bitten wir um verbindliche Anmeldung unter gf@rosalux-bw.org. Für Getränke, Snacks und Mittagessen bitten wir um eine Kostenbeteiligung in Höhe von 10 Euro.
Anfahrt mit ÖPNV: U1, U14 oder Bus 42 bis Haltestelle Erwin Schöttle Platz, direkt an der Bahnlinie Richtung Bihlplatz oder S-Bahn bis Schwabstraße, dann Bus 42 bis Erwin Schöttle Platz.

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news-54451 Wed, 11 Feb 2026 09:59:04 +0100 Gegen Auslese und Spardiktat https://bw.rosalux.de/news/id/54451 Rückblick auf den Bildungsratschlag der RLS Ba-Wü in Stuttgart am 8.11.25. Über 60 Teilnehmende kamen am 8. November 2025 zum Bildungsratschlag „Gute Bildung – aber bitte sozial!“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) Baden-Württemberg ins Gewerkschaftshaus in Stuttgart, um alternative Bildungspolitik angesichts zunehmender Bildungsungerechtigkeit, Austerität und Militarisierung zu diskutieren. In seiner Begrüßung fasste Erhard Korn, Vorstand der RLS Baden-Württemberg, die Bildungsmisere Baden-Württembergs zusammen: Fast flächendeckend werden im Land die Gebühren für den Besuch von Kindertagesstätten erhöht – dies führt dazu, dass vor allem arme Familien sich den Kitabesuch nicht mehr leisten können. Auch das Schulwesen sortiert mit der Einführung von Tests und Aufnahmeprüfungen in der vierten Klasse wieder stärker nach sozialer Herkunft.

Prof. Kai Maaz vom DIPF – Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation aus Frankfurt berichtete in seiner Keynote über Herausforderungen im Bildungssystem für Praxis, Politik und Wissenschaft. Er beklagte eine ungenügende Steuerung der Bildungsreformen durch fragmentierte Zuständigkeiten und eine fehlende Kontinuität gut gemeinter, aber nicht kohärenter Projekte. Den Kommunen sprach er eine Schlüsselrolle bei der Verbindung von Reformansätzen etwa zwischen Kitas und Schulen zu.

In den anschließenden Workshops ging es um die Bildungsmisere in Kitas und Schulen in Baden-Württemberg und Ansatzpunkte für Veränderung. Um schlechte Betreuungsqualität und hohe Gebühren drehte sich Workshop 1: „Vom Rechtsanspruch zur Notbetreuung? Aktuelle Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung in Baden-Württemberg“ mit Anna Radermacher, Landeselternbeirätin Kindertagesbetreuung Baden-Württemberg, Petra Kilian, Kitaleitung und Vertreterin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), und Kitaleiterin Anna-Lena Johnsen vom Verband Kitafachkräfte Baden-Württemberg. Die Referent*innen sprachen sich für Gebührenfreiheit aus, die jedoch nicht auf Kosten der Qualität durch das Absenken von Standards gehen dürfe. Statt eines längst in vielen Kommunen üblichen Krisenmanagements brauche man eine langfristige Fachkräftestrategie. Ein Sozialindex für Bildungsgerechtigkeit müsse sicherstellen, dass Kitas in Vierteln mit vielen sozialen Problemlagen mehr Personal bekommen. Um die frühkindliche Bildung zu finanzieren, soll das Land stärker in die Pflicht genommen werden. Dazu hat der Landeselternbeirat Kindertagesbetreuung eine Petition gestartet.

Ein zweiter Workshop mit Landeselternbeirätin Manja Reinhold und den Gewerkschafterinnen Corinna Blume von der Fachgruppe Grundschule der GEW sowie Susanne Posselt vom Vorstandsbereich Allgemeinbildende Schulen der GEW beleuchtete unter dem Titel „Spardiktat und Auslese“ Missstände im aktuellen Schulsystem. Dabei wurde insbesondere eine umfassendere pädagogische Qualifizierung aller schulischen Akteurinnen und eine flächendeckend bessere Versorgung mit Schulsozialarbeiterinnen und Psycholog*innen für notwendig befunden. Die Forderung nach „eine[r] Schule für alle“ bildete dabei wiederholt den konzeptionellen Rahmen für eine auf Gerechtigkeit und Inklusivität orientierte Reform des Schulwesens.

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news-53256 Wed, 26 Mar 2025 08:36:55 +0100 Rosa Luxemburg in Freiburg 1914 https://bw.rosalux.de/news/id/53256 Gedenkveranstaltung anlässlich der Friedensrede von Rosa Luxemburg in der Kunst- und Festhalle im Freiburger Stadtgarten Im März 1914 sprach die bekannte Sozialistin und Antimilitaristin Rosa Luxemburg in Freiburg gegen den Krieg. Während es in der Stadt zahlreiche Kriegsdenkmäler gibt, erinnert öffentlich nichts an Luxemburgs Friedensrede.

Dr. Jörn Schütrumpf, Autor und Historiker aus Berlin spricht hierzu am 2.4. um 19 Uhr in der Aula der Hebelschule im Stühlinger.

Veranstalter: Initiative OdE - Orte der Erinnerung Freiburg, Rosa-Luxemburg-Stiftung


Freiburg, 7. März 1914 An diesem für die Stadt denkwürdigen Samstag hielt Rosa Luxemburg, promovierte Nationalökonomin und Publizistin, in der Kunst- und Festhalle im Stadtgarten vor etwa 5000 Anwesenden eine bedeutende Rede: Sie warnte eindringlich vor der heraufziehenden Kriegsgefahr und rief dazu auf, sich nicht am „gegenseitigen Morden„ zu beteiligen, sondern “in Völkerverbrüderung den Fortschritt zu fördern„. Gastgeberin war die SPD, zu deren linken Flügel Rosa Luxemburg gehörte und für die sie als Dozentin an der Parteischule in Berlin tätig war. Doch die flammende Freiburger Friedensrede war vergeblich.

Urkatastrophe 1. WK Am 4. August 1914 stimmte die SPD-Fraktion im Reichstag der Aufnahme von Kriegskrediten und damit der Mobilmachung zu. Kurz davor, am 1. August, hatte das deutsche Kaiserreich dem zaristischen Russland, und am 3. August Frankreich den Krieg erklärt. Wilhelm II. folgte damit Österreich-Ungarns Kriegserklärung an Serbien – und löste die “Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts„ aus. Der Erste Weltkrieg kostete 17 Millionen Menschen das Leben, er hinterließ unzählige Versehrte sowie ungelöste Probleme. Die Freiburger Kunst- und Fest halle, Ort des Friedensappells, wurde von 1914–1916 zum Kriegslazarett.

Politische Biografien Schon am 5. August 1914 gründete Rosa Luxemburg die “Gruppe Internationale„ (ab 1916: “Spartakusbund„), die sich 1917 der Abspaltung von der SPD, der “Unabhängigen SPD„ (USPD), anschloss. Führend war hier auch der Rechtsanwalt und Reichstagsabgeordnete Dr. Karl Liebknecht, der 1916 inhaftiert wurde. Rosa Luxemburg war bereits im Februar 1915 u. a. wegen ihrer Friedensreden verhaftet worden und verbrachte bis zum Kriegsende 1918 drei Jahre und vier Monate in Gefängnissen. Am 9. November 1918 rief Karl Liebknecht die Räterepublik und Mehrheits-SPD-Mitglied Philipp Scheidemann in Berlin die “deutsche Republik„ aus. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden im Zuge des “Spartakusaufstands„ am 15. Januar 1919 von Mitgliedern eines rechtsradikalen Freikorps brutal ermordet.

Stadtgarten bis 1944 In Freiburg gedachte man in der Weimarer Zeit nicht weiter der pazifistischen Rede Rosa Luxemburgs. Stattdessen wurde 1925 am Nordrand des Stadtgartens “Den Helden des 113. Badischen Infanterieregiments„ (Inschrift) ein Denkmal aufgestellt, eine Betonstele mit Soldatenhelm als Bekrönung. Das im Volksmund “Hutständer„ genannte martialische Werk bildet eine kriegsverherrlichende Achse mit dem – 2017 wieder an den alten Platz zurückgekehrten – “Siegesdenkmal„ von 1876, das nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 vor der Karlskaserne errichtet worden war. Nur etwa 14 Jahre überdauerte die Weimarer Republik: Am 31. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Im Zweiten Weltkrieg, den NS-Deutschland 1939 vom Zaun brach, starben bis zum Kriegsende 1945 über 60 Millionen Menschen, 6 Millionen fielen dem Holocaust zum Opfer. Im Freiburger Stadtgarten wurde die 1854 erbaute Kunst- und Festthalle bei der Bombardierung am 27. November 1944 zerstört, dazu zahlreiche Skulpturen, die um 1900 im Park aufgestellt worden waren.

Kunst im Stadtgarten heute Im belebten Stadtgarten erinnern weder Hinweistafel noch Kunstwerk an die zerstörte Festhalle, die fast ein Jahrhundert lang eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Leben der Stadt eingenommen hatte. Ebensowenig wird dort der Rede Rosa Luxemburgs gedacht, die Teil gewaltiger Friedensmanifestationen im gesamten Deutschen Reich gewesen war. Stattdessen reihten sich unzusammenhängende Skulpturensetzungen aneinander: 1950 “Die Wartende„ des in der NS-Zeit mit Berufsverbot belegten Künstlers Richard Engelmann, 1953 das “Erpel„-Denkmal von Richard Bampi, 2000 das “Windspiel„ von Roland Phleps und im selben Jahr die vor zehn Jahren vandalisierte, seither kopflose Marmorskulptur “Ilumina„ von Till Peter Otto.

Initiative Es besteht Handlungsbedarf. Doch es fehlt ein Masterplan, der u. a. die Erinnerung an Rosa Luxemburg wachhält. Seit einigen Jahren setzt sich die Initiative “Orte der Erinnerung“ dafür ein, dass sie und damit auch die Festhalle wieder in das kollektive städtische Gedächtnis Freiburgs zurückkehren. In der Initiative arbeiten Historiker:innen, Kommunalpolitiker: innen, Kunst- und Kulturexpert:innen und bürgerschaftlich engagierte Menschen zusammen, die in diesem Jahr, 111 Jahre nach der Friedensrede, einen neuen Anlauf unternehmen.

Einladung In zahlreichen Städten, darunter Mannheim, Frankfurt und Berlin, wird Rosa Luxemburgs in Form von Gedenktafeln, figürlichen Denkmälern und Parkbenennungen gedacht. Wie kann der Erinnerung in Freiburg angemessen Ausdruck verliehen werden? Sie sind eingeladen, sich am 2. April nach einem Vortrag von Dr. Jörg Schütrumpf, Historiker und Experte für Leben und Werk von Rosa Luxemburg, darüber auszutauschen.

Faltblatt „Orte der Erinnerung gestalten“

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news-53149 Thu, 27 Feb 2025 07:08:07 +0100 „Ich wusste, was ich tat“ https://bw.rosalux.de/news/id/53149 Ausstellung zum frühen Widerstand im Nationalsozialismus Ausstellung im Gewerkschaftshaus / Willi-Bleicher-Haus Stuttgart | Willi-Bleicher-Str. 20
Vom 13.03.2025 - 08.05.2025 jeweils von 8:00 - 20:00 Uhr

Die Ausstellung zeigt den frühen Widerstand gegen das NS-Regime bis Mitte der 1930er Jahre, aber auch auf den Kampf für Demokratie und sozialistische oder kommunistischen Zielen und gegen eine völkisch-nationalistische Rechte in der Weimarer Republik. Sie zeigt, wie Menschen sich in dieser Zeit und dann unter den Bedingungen der NS-Diktatur der NS-Bewegung entgegenstellt haben.

„Ich wusste, was ich tat“, ist eine Ausstellung des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945. Er wurde 1967 von ehemaligen Verfolgten und Widerstandskämpfer*innen sowie Wissenschaftler*innen in Frankfurt am Main gegründet.

Eröffnung, Finissage & Begleitveranstaltungen

Vernissage | 14. März | 18 Uhr
Eisenbahner im Widerstand
Vortrag und Film von Hermann Abmayr

Vortrag zur Ausstellung | 10. April | 18 Uhr
„Ich wusste was ich tat“
Thomas Altmeyer, Politikwissenschaftler M.A.

Finissage | 8. Mai | 19 Uhr
Willi-Bleicher:Texte eines Widerständigen
Buchvorstellung und Film von Hermann Abmayr

Die Ausstellung in Stuttgart bzw. ihre Begleitveranstaltungen werden ausgerichtet von: DGB Region Stuttgart, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V., EVG Stuttgart, IG Metall Stuttgart, ver.di Bezirk Stuttgart

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news-53092 Wed, 12 Feb 2025 11:22:57 +0100 Friedenspolitik in gefährlichen Zeiten https://bw.rosalux.de/news/id/53092 Theodor Bergmann Lectures 2025. U.a. mit: Ingar Solty, Ulrike Eifler, Bernd Riexinger, Peter Grohmann

Samstag, 29. März, 10:00 - 17:00 Uhr | Stuttgart | Bürgerzentrum West | Bebelstr. 22

Am 24. Februar jährte sich der Angriff Russlands auf die Ukraine zum dritten Mal. Der Konflikt im Nahen Osten eskalierte mit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und den darauf folgenden massiven militärischen Angriffen Israels auf den Gaza-Streifen in erschreckender Weise. Mit der Präsidentschaft Donald Trumps verbinden sich Hoffnungen auf eine Beendigung des Krieges in der Ukraine auf der einen, Befürchtungen vor einer weiteren Zuspitzung bestehender und dem Entstehen neuer Konflikte und Kriege auf der anderen Seite. In dieser Gemengelage wollen wir analysieren und diskutieren, was das heißen kann: Friedenspolitik in gefährlichen Zeiten.

09:30 Uhr | Einlass - Kaffee & Brezeln

10:00 Uhr | Begrüßung und Einführung - Philipp Frey (Rosa-Luxemburg-Stiftung BW)

10:15 Uhr | „Die Hände von der Hosennaht“ - Kabarettistischer Einstieg mit Peter Grohmann

10:30 Uhr | Friedenspolitik in Krisenzeiten  - Ulrike Eifler (Sprecherin der BAG Betrieb & Gewerkschaft der Linken)
Die geplante Stationierung der US-Mittelstreckenwaffen verschärft die Kriegsgefahr. Die „Zeitenwende“ ist auch ein Angriff auf den Sozialstaat, die Grundrechte, die Daseinsvorsorge. Mit dem Kriegskurs wird der Sozialstaat nicht mehr finanzierbar sein. Der Klimakollaps wird so beschleunigt. Ulrike Eifler ist Herausgeberin von „Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg. Zur Rolle der Gewerkschaften in der Friedensbewegung“ (Verlag Westfälisches Dampfboot 2024) sowie Mitinitiatorin des Aufrufs „Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg“.

11:30 Uhr | Workshops zu den Themen

  • Soll die Bildung kriegstüchtig werden? - Michael Schulze von Glaßer (Politischer Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen)
    Die Armee buhlt in der Bevölkerung um Zustimmung für Aufrüstung und Einsätze im Ausland. Vor allem bei der Jugend präsentiert sich die Bundeswehr als schlagkräftige Truppe für Abenteuersuchende. Der Politikwissenschaftler wirft einen Blick auf den „Werbefeldzug“ der Bundeswehr und klärt über Hintergründe auf. Er hat mehrere Bücher über Armee-Werbung verfasst.

  • Nationale Rechte – wirkliche Friedensfreunde? - Erhard Korn & Reinhard Neudorfer (Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg)
    NPD/Heimat, AfD und andere Rechtsparteien plakatieren Friedenstauben und wollen sich als „Friedensparteien“ verkaufen. Gleichzeitig fordern sie eine Reaktivierung der Wehrpflicht. Welche Strategie steckt hinter den Friedensparolen der Neuen Rechten und wie können sich Antifaschisten positionieren?

  • Militär & Klima(-krise) – Für eine Friedensökologie - Bernhard Trautvetter (Sprecher Friedensforum Essen, Mitglied Bundesausschuss Friedensratschlag)
    Während die Menschheit ökologisch um ihr Leben kämpft, bewirken Aufrüstung und Kriege wie in der Ukraine und in Gaza eine weitere Verschärfung der Klimakrise. Die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen und andere „Abwehrsysteme“, die in Angriffssysteme umgewandelt werden können, erhöhen die Gefahr eines finalen (Atom-) Krieges in Europa.

13:00 Uhr | Mittagspause - Essen

14:00 Uhr | Zeitenwende und Kriegsgefahr  - Ingar Solty (Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung)
In vielen Staaten vollzieht sich eine autoritäre Wende, verbunden mit einem Umbau des Staates, neuer Blockkonfrontation und Aufrüstung. Wie können Friedensbewegung und Gewerkschaften, wie kann die politische Linke reagieren? Gerade erschienen: Ingar Solty, „Trumps Triumph? Gespaltene Staaten von Amerika, autoritärer Staatsumbau, neue Blockkonfrontation“ (VSA Verlag, 2025).

15:00 Uhr | Kaffeepause

15:30 Uhr | Podium „Friedenspolitik im Spannungsfeld“  - Mit: Bernd Riexinger (MdB Die Linke), Ingar Solty & Ulrike Eifler

17:00 Uhr | Ende der Veranstaltung

Organisatorisches
Die Zahl der Teilnehmenden ist aus Platzgründen beschränkt. Daher bitten wir um verbindliche Anmeldung unter bawue@rosalux.org oder unter obigem Anmeldelink. Für Getränke, Snacks und Mittagessen bitten wir um eine Kostenbeteiligung in Höhe von 10 Euro.
Anfahrt mit ÖPNV: von Stuttgart Hbf mit U9 bis Schwab-/Bebelstraße.

Die Theodor Bergmann Lectures
Mit den jährlichen „Theodor Bergmann-Lectures“ erinnern wir an unseren im Juni 2017 in Stuttgart verstorbenen Genossen und Wissenschaftler und unseren Ehrenvorsitzenden Theodor Bergmann. In diesem Jahr wollen wir auch an unsere im Dezember 2023 verstorbene Freundin, Ratgeberin und Gewerkschafterin Sybille Stamm erinnern. Die Lectures richten sich an einen Personenkreis, der an vertiefter Diskussion linker Zukunftsperspektiven interessiert ist, insbesondere an all jene Menschen, die frisch in linken Zusammenhängen aktiv geworden sind, in Gewerkschaften und sozialen Bewegungen, aber auch in Parteistrukturen und Vorständen.

-> Zum Flyer

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news-52796 Mon, 16 Dec 2024 13:45:00 +0100 Fakt oder Fiktion? https://bw.rosalux.de/news/id/52796 Gute Argumente gegen populäre Irrtümer. Gesprächsreihe mit Fachleuten zu aktuellen Themen In einer Online-Veranstaltungsreihe präsentieren wir Fachleute, die sich aktuellen Kontroversen – über Klimaschutz, Gesundheitswesen, Reichtum, Schienenverkehr und Mieten – stellen. Ihr gemeinsamer Ausgangspunkt sind Annahmen bzw. Mythen, die sich in der bundesdeutschen Gesellschaft großer Beliebtheit erfreuen.

Aber halten diese populären Mythen überhaupt den Fakten stand? Oder sind sie das Ergebnis einer Politik, die sich dem Schutz mächtiger Interessen verschrieben hat? Und wie können wir unsere Argumente schärfen, um den Verdrehungen und Lügen wirksam entgegenzutreten?

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos, kinderleicht – und äußerst bequem: Online via Zoom kann man ganz entspannt vom heimischen Sofa aus mitwirken. Und wer sich vorbereiten möchte, findet auf dieser Seite die passende Publikation zum Thema.

Die Termine:

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news-52861 Tue, 10 Dec 2024 06:42:25 +0100 Mitgliederversammlung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg https://bw.rosalux.de/news/id/52861 Am Freitag, den 6. Dezember 2024 führte die Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg im RLS-Regionalbüro Stuttgart ihre jährliche Mitgliederversammlung durch. Am Freitag, den 6. Dezember 2024 führte die Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg im RLS-Regionalbüro Stuttgart ihre jährliche Mitgliederversammlung durch.

Die Versammlung beschäftigte sich intensiv mit den Schwerpunkten der Bildungsarbeit des laufenden und den Planungen für das kommende Jahr. Zusammen mit zahlreichen Kooperationspartnern ist es auch 2024 wieder gelungen, ca. 130 Veranstaltungen zu realisieren und damit ca. 5.000 Teilnehmer:innen zu erreichen. Neben den langjährigen Schwerpunkten in den Bereichen „Auseinandersetzung mit Rechts“, „Erinnerungspolitik und Geschichte“, „Internationale Politik / Krieg & Frieden“ nahmen kommunalpolitische Bildungsformate im Jahr der Kommunalwahlen in Baden-Württemberg breiten Raum ein, bei denen erfolgreich mit dem Forum Linke Kommunalpolitik in Baden-Württemberg zusammengearbeitet werden konnte. Die Profilbildung in der gewerkschaftsnahen Bildungsarbeit konnte vertieft werden.

Hier sind neben der dritten Durchführung des „Gewerkschaftsratschlags“ in Karlsruhe, der unter dem Titel „Tarifbindung & gute Arbeit in der Kommune stärken“ stand, insb. die Aktivitäten zum 40. Jahrestag des Kampfes um die 35-Stunden-Woche zu nennen, wozu zusammen mit ver.di und DGB Baden-Württemberg eine Tagung sowie ein Kulturprogramm stattfanden und eine selbst erstelle Ausstellung (bundesweit ausleihbar) im Stuttgarter Gewerkschaftshaus gezeigt werden konnte. Die seit 2018 jährlich stattfindenden Theodor Bergmann Lectures standen 2024 unter der Überschrift „Sozialismus als Alternative. Ökologischer und demokratischer Sozialismus als Leitbild gegen Rechts“ und gingen der Frage nach, wie die Linke mit dem Leitbild eines grünen Sozialismus ein „Hoffnungsszenario“ (Dieter Klein) entwerfen und popularisieren kann, das in der Lage ist, soziale Bewegungen zu verknüpfen, Kämpfe zu orientieren und den spaltenden Erzählungen der Rechten ein inklusives und solidarisches Projekt entgegenzusetzen und damit deren Einfluss in der Gesellschaft zurückzudrängen. Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen Landesstiftungen waren die zusammen mit der Hellen Panke durchgeführte Bildungsreise „Alltag auf Kuba“ sowie die Bildungsreise „Das rote Graz? Erfolgsfaktoren linker Kommunalpolitik“ zusammen mit dem Kurt-Eisner-Verein und den jeweiligen Kommunalpolitischen Foren in Baden-Württemberg und Bayern.

2025 bietet die Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg zusammen mit gewerkschaftlichen Gliederungen eine gemeinsame Busfahrt zur RLS-Konferenz  „Gewerkschaftliche Erneuerung“ vom 2.-4. Mai in Berlin an. Die Theodor Bergmann Lectures sollen 2025 zum Thema „Friedenpolitik und Linke – Linke Friedenspolitik“ stattfinden und versuchen, einen generationenübergreifenden Austausch linker Akteure vor Ort zu diesem Thema in Gang zu bringen. Im geschichtspolitischen Feld wird der 500. Jahrestag des Bauernkrieges in Südwestdeutschland eine wichtige Rolle spielen. Und schließlich ist geplant, eine Studie zum Thema „Wohnen“ auszuschreiben, die insb. landespolitische Handlungsoptionen in diesem für viele Menschen so wichtigen Themenfeld untersuchen und konkrete Vorschläge machen soll, mit deren Hilfe leistbares Wohnen für alle Menschen (wieder) Realität werden kann.

Insgesamt konnte die Mitgliederversammlung der RLS Baden-Württemberg auf ein erfolgreiches Jahr linker politischer Bildungsarbeit in Baden-Württemberg zurück- und mit Zuversicht auf das neue Jahr vorausblicken.

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news-52347 Sun, 21 Jul 2024 07:51:49 +0200 Das rote Graz? Erfolgsfaktoren linker Kommunalpolitik https://bw.rosalux.de/news/id/52347 Bericht zu unserer Bildungsreise nach Graz und die Steiermark news-52339 Wed, 17 Jul 2024 09:42:30 +0200 Das „System Putin“ und der Krieg in der Ukraine https://bw.rosalux.de/news/id/52339 Osteuropa-Experte Dr. Felix Jaitner analysiert in Ludwigsburg die Genese des russischen Autoritarismus seit den 1990er-Jahren In Ludwigsburg referierte der Osteuropaexperte Dr. Felix Jaitner auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg und der Gruppe Ludwigsburg der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) sehr kenntnisreich über „Das System Putin und den Krieg in der Ukraine“. Den Ausgangspunkt dieses bonapartistischen Regimes sieht er in der durch die ökonomische „Schocktherapie“ nach der Auflösung der Sowjetunion ausgelösten Unsicherheit der Bevölkerung. Diese „Therapie“ schon unter Jelzin war auch von der Metallindustrie in Baden-Württemberg massiv vorangetrieben worden, die Putin lange förderte. Widerstand gegen die wilde Privatisierung wurde unterdrückt und ein „Oligarchen-Staat“ schützte die Eigentumsverhältnisse. Mit der Partei „Einiges Russland“ habe Putin eine Plattform geschaffen für die Vermittlung zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Elite. Rüstung diene der Stabilisierung der Wirtschaft, deren Basis der Rohstoffexport ist. Die Sanktionen wegen des Ukrainekriegs zwängen nun zum Versuch einer „Reindustrialisierung“, die mit einem zunehmend aggressiven Nationalismus gefordert wird. Andererseits destabilisiere der Krieg auch den postsowjetischen Raum – die hegemoniale Kraft sowohl Russlands als auch des Westens seien ebenso geschwächt wie Völkerrecht, die UN und Abrüstungsbemühungen.

Mit weit über 70 Personen war die Veranstaltung sehr gut besucht. Gefragt wurde nach der Rolle der russischen Kommunistischen Partei KPRF, die Jaitner eher als «Scharfmacher« des Konflikt sieht. Von Widerstand der Bevölkerung gegen den Krieg könne kaum gesprochen werden, allerdings hätten ca. 1 Million junge Menschen das Land verlassen. Westliche Waffenlieferungen stachelten den Konflikt an mit verheerenden Folgen für die Ukraine.

Auf der Seite der Rosa-Luxemburg-Stiftung sind Arbeiten von Felix Jaitner frei verfügbar:

auch sein wichtiges Buch:

Zuletzt erschien von ihm: „Russlands Kapitalismus. Die Zukunft des ‹System Putin›“ (VSA Verlag 2023) In dem Sammelband „Die neuen Bonapartisten“ schrieb er über „Die Entstehung des Kapitalismus und das ‹Regime der Ruhe›. Bonapartismus in Russland von Jelzin bis Putin“. Der Sammelband steht ebenfalls kostenfrei online zur Verfügung.

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