17. April 2024 Diskussion/Vortrag Rechtspopulismus und Bürgerbeteiligung

Die unterschätze Gefahr?

Information

Veranstaltungsort

Kulturzentrum franz.K
Unter den Linden 23
72762 Reutlingen

Zeit

17.04.2024, 18:00 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Neonazismus / Rassismus, Partizipation / Bürgerrechte, Stadt / Kommune / Region

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Rechtspopulismus und Bürgerbeteiligung
Rolf Frankenberger privat
Vortrag & Diskussion mit Dr. Rolf Frankenberger (Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) an der Uni Tübingen)

Die Recherchen von correctiv haben vielen Menschen noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie eine Gesellschaft unter rechtsextremer Führung aussehen würde. Die Hunderttausenden auf den Straßen sind der Beweis dafür, dass AFD und Co. nicht die Stimme des Volkes sind und dass die meisten Menschen, die bei Verstand sind, unter solchen Bedingungen nicht leben wollen.

Da das franz.K sich zum Ziel gesetzt hat, ein Ort für Austausch bei gesellschaftlichen Problemen zu sein, indem es Verbindungen zwischen Menschen schafft und Raum für kulturelle Vielfalt und/oder eben auch für politische Bildung bietet, wird es nun einen 30 minütigen Input mit Rolf Frankenberger geben, mit einer anschließenden moderierten Fragenrunde von Andreas Roth.

Rolf Frankenberger ist seit Juni 2023 wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für Rechtsextremismusforschung an der Universität Tübingen. Dabei beschäftigt er sich unter anderem mit dem Thema Rechtspopulismus und Bürgerbeteiligung.

Frankenberger wird sich in seinem Input einerseits mit rechtspopulistische Argumentationsmuster auseinandersetzten und andererseits wird er die Möglichkeiten aufzeigen, wie man diesen in kommunalen und Bürgerbeteiligungsprozessen entgegenwirken kann. Danach wird Andreas Roth Fragen an ihn stellen.

Studie von Rolf Frankenberger zum Thema RECHTSPOPULISMUS UND BÜRGERBETEILIGUNG. DIE UNTERSCHÄTZTE GEFAHR? (Berlin Institut für Partizipation, 2022)
Demokratie und Populismus stehen in einem Spannungsverhältnis. Denn obwohl Populist*innen einen Mangel an (direkter) Demokratie beklagen, verfolgen sie meist eine autoritäre Agenda. Sie erzeugen Feindbilder, grenzen aus und spalten. Beteiligung, und insbesondere dialogische Beteiligung, jedoch basiert auf gegenseitiger Anerkennung und Respekt sowie einem Miteinander ohne Zwang oder Gewalt. Dazu braucht es klare Regeln, die auch durchgesetzt werden. Gerade gegenüber Populist*innen.

Veranstaltung in Kooperation mit dem Kulturzentrum franz.K

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Telefon: +49 711 99797090